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Soziale Medien gehören in die Klassenzimmer! Lehrer brauchen Unterstützung!

https://www.sueddeutsche.de/bildung/democracy-lab-soziale-medien-gehoeren-in-die-klassenzimmer-1.3657141

In einem Zeitalter der Digitalisierung, in dem Social Media ein Teil der Lebenswelt von Jugendlichen ist, ist es sinnvoll, dass auch die Schule mit der Zeit geht und sich anpasst; vorallem, um den Kontakt zu den Jugendlichen nicht zu verlieren. Bestimmt gibt es Lehrer oder Eltern die weniger begeistert von einer solchen Anpassung sind und denken, dass soziale Medien im Unterricht nur Ablenkung sind, jedoch sollte man versuchen dieses Zeitalter zu verstehen, zu nutzen und die Möglichkeiten der Technik zu erkennen. Natürlich bedarf eine neue Form von Unterricht auch neu angepasste Regeln, sodass der Unterricht weiterhin ohne Unterbrechungen ablaufen kann.

95% aller Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren, nutzen laut der Jim Studie 2016 mehrmals pro Woche bzw. täglich WhatsApp. Da aber nicht alle Schüler Handys besitzen, sollten die Lehrer mit Fingerspitzengefühl arbeiten und Ausgrenzungen (z.B im Falle einer Hausaufgaben WhatsApp Gruppe) vermeiden.

Sollte man eine Digitalisierung vornehmen, ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Schüler über die Gefahren des Internets ausreichend aufgeklärt werden. Wichtig ist, dass man soziale Netzwerke nicht nur als Werkzeug, sondern auch die „dahinterstehenden Mechanismen und Theorien“ in den Lehrplan miteinbezieht. Die Schüler sollen nicht mehr nur analog, sondern auch digital Lehrer sowie der Schule beim Heranwachsen begleitet werden. Damit das am besten umgesetzt werden kann und kein zusätzliches Fach eingeführt werden muss, ist es am besten die sozialen Medien in Fächer zu integrieren. „Das kann im Deutschunterricht aus sprachlicher, im Wirtschaftsunterricht aus rechtlicher oder im Religions- und Ethikuntericht aus moralischer Perspektive geschehen“. Weitere Aspekte, die man aufgreifen sollte sind Cybermobbing, Sexting und das Urheberrecht. Ob und inwiefern eine Digitalisierung stattfindet ist von den jeweiligen Lehrern abhängig, denn wenn sie nicht davon überzeugt sind wird es auch keine Verwendung dafür geben.

Sammlung interessanter Bildungsblogs

Einige interessante Blogs zu diversen Schulfächern:

Medienerziehung an deutschen Schulen – Studien&Fakten — 4alle/4all

Sechszehn deutsche Schulsysteme – Die deutschen Schulsysteme tun sich schwer darin, der Medienerziehung der SchülerInnen gerecht zu werden. Sie stellt nicht nur eine Herausforderung für die Lehrer dar, sondern insbesondere auch für die Eltern. Handys, Smartphones und Tabletts dienen inzwischen als Kommunikationsmittel und die Nutzung des Internets ist quasi unbegrenzt. Ein rechtsfreier Raum, in dem unsere Kinder vor Missbrauch nicht geschützt sind. Hier bedarf es der Aufklärung und Erziehung, wie man achtsam im Umgang mit dem Internet bleibt und sich darin nicht verliert…

über Medienerziehung an deutschen Schulen – Studien&Fakten — 4alle/4all

WhatsApp an Schulen – bitte sachlich und realistisch — Schule Social Media

Im Moment läuft in der Schweiz eine heiße Diskussion um die Verwendung von WhatsApp an Schulen. Martin Steiger hat die Diskussion zusammengefasst und aus rechtlicher Perspektive dazu Stellung genommen: Sein Beitrag umreißt die wesentlichen Punkte. (20Minuten-Artikel mit Statement von mir) Um das vorwegzunehmen: Ich nutze mit meinen Klassen im Moment noch WhatsApp-Chats. Darin laufen zwei […]

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Social Media in Lehrkontexten – der Open Online Course OPCO12

Bremer, Claudia; Thillosen, Anne
Der deutschsprachige Open Online Course OPCO12
Bremer, Claudia [Hrsg.]; Krömker, Detlef [Hrsg.]: E-Learning zwischen Vision und Alltag: zum Stand der Dinge. Münster [u.a.] : Waxmann 2013, S. 15-27. – (Medien in der Wissenschaft; 64)
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Der OPCO12 (open online course 2012) zählt zur Kategorie der MOOCs (massive open online course), wobei diese Kurse online stattfinden und meist viele Teilnehmer anziehen. Inhaltlich befasste sich der OPCO12 mit „Trends im e-Teaching“. Ziel dabei ist der gemeinsame Lernprozess. Die Teilnehmer können daher ihre Lernziele selbst wählen und auch über ihre Beiteiligungsaktivität und -intensität entscheiden.

Die Auswertung einer Online-Befragung unter allen Teilnehmern des OPCO12 ergab, dass die unterschiedlichen Teilnehmergruppen die eingesetzten Elemente im Kurs verschieden beurteilen. Während E-Learning-Pioniere das Entdecken neuer Kommunikationswege über Social Media positiv bewerten, ist für weniger erfahrene Internetnutzer eher das Interesse am Thema ausschlaggebend für die Teilnahme an solchen Online-Kursen. Der wichtigste Aspekt bei solchen Lern- und Lehrumgebungen ist eine klare Kommunikation der Zielsetzung des didaktischen Konzepts eines solchen Kurses.

Die erlangten Erkenntnisse aus dem OPCO12 sind inzwischen in vielen deutschsprachigen MOOCs eingeflossen, um weiter interessante Innovationen bezüglich der Gestaltung des e-Learnings zu entwickeln.